FCA Regulierte Forex Broker

FCADie FCA (Financial Conduct Authority) wurde 2012 in Großbritannien als Nachfolger der FSA (Financial Services Authority) gegründet. Sie untersteht dem Wirtschaft- und Finanzministerium des Landes und ist – wie die BaFin in Deutschland – für die Regulierung von Finanzdienstleistern zuständig. Sie kooperiert dabei mit anderen europäischen Behörden.

FCA regulierte Forex Broker

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Anforderungen an die Broker

Durch die FCA regulierte Forex Broker aus Großbritannien müssen nachweisen, dass sie sich an die von der FCA vorgegebenen Grundsätze halten. Diese Grundsätze stellen den Kunden des Brokers und die Sorgen um die Sicherheit des Finanzsystems in den Mittelpunkt der Bemühungen.
Die Kunden sollen fair behandelt werden und die Unternehmensleitung der Broker hat durch das Einrichten der notwendigen Strukturen und durch Schulungen ihrer Mitarbeiter dafür Sorge zu tragen. Besonderen Wert legt die FCA dabei auf makellose Durchführung der Kundenaufträge und korrekte Abrechnungen bei den Ein- und Auszahlungen. Die angebotenen Produkte des Brokers sollen dabei transparent sein und dem Kunden bei Bedarf eingehend erläutert werden. Auch sollen dem Kunden keine Produkte aufgedrängt werden, die er nicht gewünscht hat und die nicht zu seiner finanziellen Situation passen.


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Die scharfe Trennung der Kundenkonten von den eigenen Konten des Brokers muss gewährleistet sein, damit im Falle einer Insolvenz des Brokers die Kundengelder nicht der Insolvenzmasse zugerechnet werden.

Der Broker muss über eine Eigenkapitalausstattung verfügen, die dem Umfang seiner Geschäftstätigkeit angemessen ist. Darüber hinaus muss ein Kapitalpolster für Risiken vorhanden sein, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben können.

Der durch die FCA regulierte Forex Anbieter hat die Pflicht, ein Kontrollmanagementsystem einzurichten, das als Frühwarnsystem vor zu hohen Risiken warnt.
Als weitere Verpflichtung verlangt die FCA, dass die von ihnen regulierten Broker dem Kunden ein Beschwerdeverfahren anbieten. Kann der Support oder der Verkauf den Kunden nicht zufriedenstellen, so geht die Beschwerde weiter an eine gesonderte Reklamationsabteilung und schließlich – als letzte Instanz – bis hin zum Ombudsmann.


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Was genau tut die FCA

FrageEine der wesentlichen Aufgaben der FCA ist die Überwachung der Geschäftsvorfälle von den durch sie regulierten Broker. Dadurch minimiert die FCA das Risiko von Brokerinsolvenzen und damit einhergehenden Störungen des Finanzsystems. Dank der weitreichenden Einblicke in dieses Sytem und dank der bei ihr angestellten Finanzexperten ist es der Behörde möglich, den Finanzmarkt und dessen Strukturen zu überwachen und bei Störungen gegebenenfalls einzugreifen. Die FCA beobachtet intensiv das Marketing von Finanzprodukten und verbietet irreführende Marketingaktionen oder verlangt, diese abzuändern. Um ihre Forderungen auch durchzusetzen, verfügt die Behörde über unmittelbare Sanktionsinstrumente. Des Weiteren setzt die FCA einen Minimalstandard für Finanzprodukte, die vor allem die Kunden vor Übervorteilung schützen sollen.
In regelmäßigen Abständen überprüft die Behörde, ob die von ihr regulierten Forex Broker die oben genannten Grundsätze noch einhalten.

Vor- und Nachteile einer Regulierung durch die FCA

RegulierungDa die FCA zu den Regulierern mit den strengsten Vorschriften gehört, ist für die Kunden eine größtmögliche Sicherheit gegeben. Ein Kunde kann sich bei einem durch die FCA regulierten Forex Broker darauf verlassen, dass die getätigten An- und Verkäufe von Währungen und Wertpapieren korrekt abgerechnet werden. Dank relativ hoher Einlagensicherungen und der verpflichtenden Trennung von Kunden- und Brokerkonten sind die Kundengelder gut abgesichert.
Allerdings kann eine FCA-Regulierung bei den Kunden auch zu einer gewissen Sorglosigkeit führen. Zwar führen die strengen FCA-Richtlinien zur schnellen Aufdeckung von Missständen, sie können aber vorsätzlichen Betrug durch einen Broker nicht verhindern. Daneben bürden die strengen Richtlinien der FCA dem Broker auch höhere Kosten auf, die dieser zumindest teilweise an seine Kunden weitergeben wird. Dadurch werden die Finanzdienstleistungen dieses Brokers teurer.


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Fazit

FazitDie FCA gehört zu den Regulierern mit den strengsten Vorschriften. Bei der Wahl eines Brokers mit Sitz in Großbritannien sollten Sie darauf achten, dass dieser durch die FCA reguliert wird. Ein nicht regulierter Broker mit Sitz in einem sogenannten Steuerparadies mag seine Dienst preiswerter anbieten können. Trotzdem sollten Sie die Dienstleistungen solcher Anbieter nicht in Anspruch nehmen, um Ihr Geld nicht unnötigen Risiken auszusetzen.


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