Binäre Optionen Mindesteinzahlung

Die Mindesteinzahlungen von binären Optionen Brokern könnten unterschiedlicher kaum sein und werden daher von den Tradern mit gemischten Gefühlen betrachtet. Viele Trader (meist Einsteiger) möchten so wenig wie möglich auf das eigene Brokerkonto einzahlen, da sie entsprechend wenig Kapital riskieren möchten.

Grundsätzlich ist das Okay, führt aber häufig zum frustrierten Aufgeben nach den ersten Verlusten. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass das eigentliche Trading nicht von der Mindesteinzahlung abhängt, sondern vom persönlichen Können des einzelnen Traders.

Mindesteinzahlung bei den Top Brokern


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Mindesteinzahlung 100,00 € 10,00 € 250,00 € 250,00 € 200,00 €

Wenn Sie sich bei einem Broker für binäre Optionen anmelden, werden Sie nicht selten mit Vorgaben zur Mindesteinzahlung konfrontiert. Im nachfolgenden Artikel erklären wir Ihnen, warum es diese Anforderung überhaupt gibt und wie Sie damit umgehen sollten.

Eines vorweg: Ihre Entscheidung für einen Anbieter darf nicht ausschließlich von niedriger Mindesteinlage abhängen.

Warum verlangen viele binäre Optionen Broker die Mindesteinlage?

Binäroptionen Broker sind wie alle in Finanzgeschäften agierende Anbieter von Umsatz abhängig. Es sollen Mitarbeiter bezahlt und technisch anspruchsvolle Server betrieben werden. Um den Betrieb reibungslos aufrecht zu halten, müssen die Kunden eines Dienstleisters ein Minimum an Umsatz generieren, an welchem dieser partizipiert.

Anders als Forex-Broker verlangen die Anbieter keinen sichtbaren Spread, auch ist ein Trade nicht mit transparent ersichtlichen Gebühren belegt. Gleichwohl finanziert ein Binäroptionen Broker sein Unternehmen über Umsatzanteile und verlangt daher von Neukunden eine Mindesteinlage, mit welcher eine gewisse Kundenbindung verbunden ist.

Beispiel: Angenommen, Sie haben sich für einen Broker entschieden, die geforderte Mindestsumme eingezahlt und bereits einige Trades gestartet. Entweder sind Sie nachfolgend von binären Optionen begeistert und zahlen weitere Beträge auf Ihr Handelskonto ein. Oder aber, Sie erkennen, dass Binäroptionen nicht die richtige Anlagevariante sind, und beantragen die Auflösung Ihres Kontos. In beiden Fällen verdient der Anbieter über die Handelsgebühren und bei Letzterem an den Kosten der Kontoauflösung.

Die Höhe der Mindesteinzahlung ist nur eine Seite der Medaille

Ausschlaggebend ist für Sie vielmehr, dass der Broker der geringen Einzahlung mit ebenso niedrigen Einsätzen gerecht wird. Auch hierzu ein Beispiel:

  • Sie habe sich für einen Broker entschieden, der Ihnen eine Ersteinzahlung von 100 Euro abverlangt.
  • Der Mindesteinsatz bei diesem Anbieter beträgt jedoch 25 Euro pro Trade.

Vermutlich bemerken Sie die Diskrepanz selbst, gleichwohl erklären wir die Unstimmigkeit nachfolgend kurz. Binäre Optionen sind Finanzwetten, bei denen etwa 80 Prozent des Einsatzes verloren gehen können. Was passiert, wenn die ersten vier Trades so enden? Ihr Handelskonto ist nach vier Verlusten von jeweils 20 Euro nicht mehr groß genug, um einen fünften Handel zu starten.

Die Folge dieser absolut gewöhnlichen Verlustserie sind Frustration und emotionale Abneigung gegen binäre Optionen. Der Fehler liegt jedoch nicht bei der Handelsart, sondern bei Ihrem ungenügenden Kapitalmanagement. Im Klartext bedeutet dies: Wenn Sie der Mindesteinlage eines Brokers Aufmerksamkeit schenken, müssen Sie auch die Mindesteinsätze beachten. Idealerweise sieht das Verhältnis wie folgt aus:

  • Der Anbieter lässt Sie mit 100 Euro ein Handelskonto eröffnen.
  • Der Mindesteinsatz pro Trade beläuft sich auf 2.5 Euro.

In diesem Fall würden vier verlorene Wetten in einem Gesamtverlust von etwa acht Euro resultieren. Sie könnten sich zwar über das Pech ärgern, würden aber weiterhin gegebene Chancen wahrnehmen.

Eine goldene Regel beim Binäroptionen-Trading besagt: Jeder Trade sollte maximal fünf Prozent des verfügbaren Kapitals in Anspruch nehmen. Damit sind Sie gegen immer wieder vorkommende Verlustserien optimal gewappnet. Vermutlich werden Sie jetzt denken, dass zwei Euro Gewinn pro Handel wenig attraktiv sind. Dem können Sie bei etwas Routine jederzeit mit weiteren Einzahlungen abhelfen.


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Gleichzeitig haben Sie beim mobilen Handel die Möglichkeit der Verlustabsicherung (maximal 60 Prozent). Letztendlich versorgt Sie IQ Option täglich mit kostenlosen Handelssignalen und stellt Ihnen fast 100 Basiswerte in Option. Ein Tipp: Wenn Sie unserer Empfehlung bezüglich Kapitalmanagement folgen möchten, erhöhen Sie die Ersteinzahlung auf 20 Euro, damit entspricht jeder 1-Euro-Trade exakt fünf Prozent Ihres Handelskontos.

Fazit

Die Mindesteinzahlung bei einem Binäroptionen Broker hat nachvollziehbare Gründe. Sie ist für Sie jedoch unerheblich, solange der Betrag in vernünftiger Relation zum Mindesteinsatz steht. Wählen Sie Ihren Broker bitte unter Beachtung beider Werte aus und meiden Sie Anbieter, die den oben beschriebenen Regeln nicht entsprechen.


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